Schadensverlauf

Frost und Asphalt

Frostperioden sind für den Asphaltmörtel eine grosse Herausforderung: Asphalt ist thermoplastisch, wird also spröder und härter, je kälter es wird.

Kann nun Wasser in der Verbindung zwischen Bitumen und Splitt gefrieren und tauen, wird diese Verbindung gestört und bricht irgendwann auf. Auch sauere Bestandteile des Regens lösen die Haftwirkung des Asphaltmörtels.

Mikrorisse sind der Anfang und dehnen sich später zu sichtbaren Rissen aus. Daraus werden früher oder später Schichteinbrüche - die berüchtigten Schlaglöcher!

(Frostschutztiefe: 80-150 cm)


Belastungen T1-T6

Wie erwähnt, stellen Mehrbelastungen für Asphaltschichten und ihr Unterbau eine große Herausforderung dar. Ist der Asphalt schon geschwächt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis mehr oder weniger große Rissbilder entstehen.

Die Norm kennt sechs Strassentypen von T1 bis T6. Entsprechend wird die Art des Asphalts, das Schichtpaket und der Untergrund gewählt bzw. präpariert.

Hat nun eine ältere Strasse vom Typ T2 plötzlich die Belastungen von T3 oder mehr auszuhalten, verkürzt sich ihre Lebensdauer entsprechend.

HINWEIS: Schwerverkehr ist einer der Hauptsünder von Strassenschäden

T1: für 10-30 Verkehrsbewegungen/Tag mit entsprechenden Ausbauten
T6: für 3000-10'000 Verkehrsbewegungen/Tag mit entsprechenden Ausbauten

 

 

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