Grabenaufbruch

Grabenaufbrüche und die Instandstellung derselben sind eine Schwachstelle im Qualitätsmanagement. Obwohl sie erheblich dafür sorgen können, dass eine Strasse ihre Funktionsfähigkeit verliert.

Häufig treffen wir Grabenflicke an, welche nicht ausreichend mit dem umliegenden Asphalt verbunden sind, keine saubere Fugenausbildung und -Schliessung bzw. kein ausreichend aufgebautes und verdichtetes Schichtpaket haben.

Kleinere Grabeninstandstellungen werden oft im Handeinbau gemacht. Dieser ist technisch nie einem maschinell gemachten Einbau ebenbürtig: Zu tiefe Einbautemperatur des Mischgutes (Guss- oder Walzmischgut) und damit eine mangelnde Verdichtung des Schichtpaketes, aber auch die zu schwache Verdichtung der Fundation erzeugen eine zukünftige Schwachstelle im Strassenkörper.

Wirken nun die üblichen Kräfte auf diese «künstliche» Asphaltdecke, zeigen sich ähnliche Phänomene wie bei Schlaglöchern: Druck-, Scher- und Schiebkräfte des Verkehrs ziehen und stossen und verformen den neuen Belag anders, als die umliegende Strassenoberfläche. Je schwächer und unflexibler jener ist, desto schneller bilden sich Risse in den Randbereichen und Verformungen im gesamten Flickbild.

Ist dazu die Fuge nicht korrekt gemacht und gefüllt, haben wir auch hier für Wasser, Frost und Eis ein leichtes Spiel geschaffen!

 

Jeder Grabenaufbruch ist auch eine einmalige Gelegenheit, den praktisch vollständigen Schichtaufbau via Handy festzuhalten! Diese Informationen sind wertvoller als jeder Bohrkern.

 

Copyright © 2019 für alle Inhalte bei webconsult GmbH - Allmendstrasse 6 - Postfach 48 - CH-3629 Kiesen - 4133 221 88 22 - info(at)webconsult.ch